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    Das Gesicht nach der Abnehmspritze

    Sie haben abgenommen — zwanzig Kilo, dreißig, vielleicht mehr. Alle sagen, Sie sehen großartig aus. Nur im Spiegel sehen Sie etwas anderes: eingefallene Wangen, eine Falte am Hals, die vorher nicht da war, Augen, die müder wirken als Sie sich fühlen.

    Das bilden Sie sich nicht ein, und es liegt auch nicht am Medikament selbst. Es liegt am Tempo.

    Fett verschwindet aus dem Gesicht schneller, als die Haut sich zurückziehen kann. Dabei geht nicht nur Volumen verloren, sondern auch die Stütze darunter — das Gesicht sinkt an Stellen ein, an denen vorher etwas getragen hat. Vier Ebenen sind daran beteiligt:

    • – die oberflächlichen Fettpolster der Wange, die sich leeren
    • – die tiefen Fettpolster, die das Darüberliegende tragen
    • – der knöcherne Rahmen, der sich mit den Jahren ohnehin verändert
    • – die Haut selbst, die an Spannkraft verliert

    Zwei dieser vier Ebenen lassen sich mit einer Spritze auffüllen. Zwei nicht. Das ist der Grund, warum manche nach einer Unterspritzung sagen, es sehe voller aus, aber nicht besser. Gefüllt wurde da, wo etwas fehlt — nicht dort, wo die Aufhängung nachgegeben hat.

    Was in Ihrem Fall zutrifft, sieht man nicht auf einem Foto und erst recht nicht in einem Preisvergleich. Dafür braucht es ein Gesicht vor sich.

    Haarausfall nach dem Abnehmen: zwei Dinge, die gleichzeitig passieren

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